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Dr. med. Kathrina Stojanow
Dermatologische Praxis für Privat- und Selbstzahlermedizin
Am Friedrichshain 26, 10407 Berlin | Tel.: 030 42807928
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Fadenarten beim Fadenlifting

Momentan haben sich zwei unterschiedliche Fadenarten durchgesetzt. Es gibt Fäden aus PDO (Polydioxanone) oder Polymilchsäure.

PDO (Polydioxanone)

PDO ist ein Material, das bereits seit Jahren in der Gefäß- und Herzchirurgie verwendet wird. Das Einziehen der Fäden erfolgt mit einer dünnen Nadel, an denen die Fäden befestigt sind. Diese Fäden bewirken in der Haut eine „Biostimulation“. Um den Faden werden Zellen zur Gewebsbildung angeregt und neues Kollagen entsteht. Das Hautvolumen nimmt zu und es kommt zu einem Straffungs- und Liftingeffekt. Das Ergebnis ist nach 4 - 8 Wochen sichtbar.

Die PDO-Fäden gibt es in verschieden Ausführungen und Längen: Einfache Fäden, Spiralfäden, doppelte Spiralfäden, Fäden mit Widerhaken. Ihr Hautzustand, die Körperregion und das Behandlungsziel bestimmen letztlich die Wahl des Fadens. Welche Fäden für Sie optimal geeignet sind, werden wir gemeinsam in einem ausführlichen Beratungsgespräch ermitteln.

Der Faden löst sich nach 3 - 6 Monaten wieder auf. Durch die Neubildung von Kollagenfasern, bleibt das Ergebnis länger sichtbar (ca. 12 – 24 Monate). Die Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden.

Das Fadenlifting mit PDO-Fäden lässt sich mit Hyaluronsäure-Unterspritzungen und Mesotherapien kombinieren. Eine sehr effektive Kombination ist die gleichzeitige Behandlung mit Eigenblut-PRP oder Eigenfett-und Eigenblut-PRP.

PDO-Fäden eignen sich besonders:

  • zur Vorbeugung von Elastizitätsverlust
  • bei beginnendem Absinken von Gesichtskonturen
  • bei gewünschter großflächiger Anwendung im Gesichtsbereich
  • bei gewünschter Kombination mit anderen Verfahren (Mesotherapie, Eigenblut-PRP, Eigenfett)
  • in folgenden Regionen: Hals, Dekolleté, Arme, Brust, Bauch, Oberschenkelinnenseite, Po, Knie

Polymilchsäure Fäden (Silhouette Soft®-Fäden)

Der Faden besteht aus resorbierbarem Material (Polymilchsäure) und aus resorbierbaren Kegeln (L-Laktid-Säure). Diese Materialien werden ebenfalls seit Jahren in chirurgischen Bereichen verwendet.

An jeden Faden befinden sich zwei Reihen von winzigen Kegeln in entgegengesetzter Richtung. Nach der Einbringung in das Gewebe entsteht so ein Straffungs- und Liftingeffekt. Die Polymilchsäure regt im tieferen Gewebe die Zellen zur Kollagenneubildung an. So können sich auch in den folgenden Wochen die Konturen und das Volumen verbessern.

Die Kegel lösen sich nach 8-12 Monaten und der Faden nach 18-24 Monaten wieder auf. Durch die Kollagenneubildung kann der Effekt auch noch länger anhalten.

Silhouette Soft®-Fäden sind eignet bei:

  • Absinken des mittleren Gesichtes
  • Absinken des unteren Gesichtes und Kieferpartie
  • Absinken der Augenbrauen
  • Erschlaffung der Haut im Halsbereich

Vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch unter 030 / 42807928 oder nutzen Sie unser Onlineformular für Termine. Wir freuen uns auf Sie.