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Dr. med. Kathrina Stojanow
Dermatologische Praxis für Privat- und Selbstzahlermedizin
Am Friedrichshain 26, 10407 Berlin | Tel.: 030 42807928
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Historie der Carboxytherapie

Die Geschichte der Carboxytherapie beginnt in Frankreich. Genauer gesagt im Thermalbad Royat in der Region Clermont-Ferrand. Hier genossen schon die Römer die vulkanischen Thermalquellen, von denen sie sich die Heilung zahlreicher Leiden versprachen. Im 19. Jahrhundert erlebten die Thermalquellen einen Wiederaufschwung. Das gesunde Quellwasser von Royat wurde vor allem bei Gefäßerkrankungen und Rheuma empfohlen. Hier setzten die Ärzte erstmals 1932 medizinisches Kohlendioxid für Injektionen ein: Sie entwickelten die Carboxytherapie zur Behandlung von peripheren und funktionellen Gefäßerkrankungen. In einem Thermalbad mit hochwertigem Quellewasser lag es nahe, die Anwendung der heilenden Kohlensäure weiterzuentwickeln, z. B. für medizinische Injektionen.

Weitere Entwicklungen rund um die Carboxytherapie

Ausgehend von Royat übernahmen weitere Thermalbäder die Carboxytherapie. Die westböhmischen Thermalbäder Marienbad und Karlsbad nutzten ebenfalls dieses Verfahren zur Behandlung verschiedener Krankheiten. In den Thermalbädern Ostdeutschlands entdeckten Ärzte einige Jahrzehnte später, dass die Injektionstherapie in einigen Fällen gegen Schmerzen wirkt.

Ebenso hat sich herausgestellt, dass die Carboxytherapie bei diversen Durchblutungsstörungen positiv wirkt: HNO-Ärzte arbeiten heute damit bei Tinnitus oder chronischem Schwindel, außerdem zählen Spannungskopfschmerz und Migräne zu den Indikationen für eine Carboxytherapie.

Carboxytherapie in der ästhetischen Medizin

Die ästhetische Medizin beschäftigt sich seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts mit den Möglichkeiten der Kohlendioxid-Injektion. Die gefäßerweiternden Effekte sowie der verstärkte Fettabbau aufgrund des aktivierten Stoffwechsels eröffneten der Schönheitsmedizin neue Möglichkeiten. Zuerst in Italien, dann auch in anderen Ländern arbeiteten die ästhetischen Mediziner mit der Carboxytherapie. Heute gilt die Universität von Siena in Italien immer noch als zentrales Forschungszentrum für diese Therapie.

Innerhalb der letzten 20 Jahre wurden ca. 400.000 Patienten erfolgreich behandelt. Mittlerweile wenden die ästhetischen Dermatologen die Carboxytherapie sehr vielseitig an. Faltenreduktion, Hauterneuerung, schonendes Lifting, Beseitigung von Dehnungsstreifen oder Narben etc. – die Einsatzmöglichkeiten sind sehr groß.

Vor allem in Kombination mit anderen Behandlungsformen entfaltet das medizinische Kohlendioxid seine volle Wirksamkeit. In der Kombination mit der Mesotherapie erreichen wir in der Hautarzt Praxis Berlin hervorragende Hautverbesserungen. Schwangerschaftsstreifen, Narben, Falten, Durchblutungsstörungen etc. – Carboxy- und Mesotherapie gemeinsam bewirken deutliche Verbesserungen der Defizite. Die quasi nebenwirkungsfreie und schonende Methode kommt ganz ohne operative Einschnitte aus und wirkt nachhaltig in der Tiefe der Haut.