
Starkes Schwitzen (Hyperhidrose) ist ein Problem, das die Betroffenen sehr stark belastet und ihr psychisches Gleichgewicht bedroht. Das übermäßige Schwitzen (Hyperhidrose) kann entweder mit Botulinumtoxin (Botox®) oder durch eine Schweißdrüsenabsaugung behandelt werden.
Das starke Schwitzen tritt vor allem dort auf, wo die meisten Schweißdrüsen in der Haut zu finden sind: in den Achselhöhlen, an den Händen und Füßen. Das starke Schwitzen beginnt oft schon im Kindes- und Jugendalter, teilweise wird es vererbt.
Die Grenzen zwischen normalem Schwitzen und dem, was man als »starkes Schwitzen« bezeichnet, sind fließend. Ein Anhaltspunkt ist, dass diese Menschen auch in Ruhe ohne körperliche oder seelische Belastung und zu jeder Jahreszeit starkes Schwitzen erleben. Die Achselhöhlen werden triefend nass und der Schweiß rinnt am Körper herunter. Die Betroffenen fühlen sich durch sichtbare Schweißflecken unter den Achseln oft stark beeinträchtigt. Zu einer Geruchsbelästigung kommt es in der Regel nicht, da die geruchsaktiven Substanzen aus den sog. apokrinen Drüsen (unterliegen vor allem hormoneller Stimulation) durch die wässrige Sekretion aus den ekkrinen Schweißdrüsen fortgespült werden.
Wer starkes Schwitzen nur in einer milden Form erlebt, dem helfen oft einfache Methoden: