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Dr. med. Kathrina Stojanow
Dermatologische Praxis für Privat- und Selbstzahlermedizin
Am Friedrichshain 26, 10407 Berlin | Tel.: 030 42807928
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Behandlungsformen der Hyperhidrose

Wer starkes Schwitzen oder übermäßiges Schwitzen in der schweren Form erlebt, benötigt andere Behandlungsformen. Es lassen sich prinzipiell zwei Arten der Behandlung unterscheiden, die

  • nicht – operative: Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) und die
  • operative: Schweißdrüsenabsaugung

Starkes Schwitzen: Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®)

Botulinumtoxin (Botox®) ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß, dessen Wirkung auf der Blockade von bestimmten Nervenimpulsen beruht. Wird es in die Haut gespritzt, gelangt es zu den Schweißdrüsen und blockiert gezielt die dort geleiteten Nervenimpulse. So wird starkes Schwitzen unterbunden. Andere Nervenimpulse, wie Fühlen und Tasten werden dadurch nicht beeinflusst. Botulinumtoxin ist seit Jahren ein zugelassenes Medikament zur Entspannung von Muskelverkrampfungen.


Durchführung der Botox®-Behandlung:

Die Botox Behandlung ist unkompliziert: Vor der Behandlung werden die Achseln rasiert. Zur Darstellung der hyperhidrotischen Anteile wird ein Jod-Stärke-Test durchgeführt. Die Achselhöhlen werden abgetrocknet, mit einem Watteträger wird die Jodlösung aufgetragen und mit Speisestärke bestäubt. Das übermäßig schwitzende Areal färbt sich braun-lila an und wird mit einem Stift eingezeichnet. Nun wird in diesem Areal im Abstand von ca. 2 cm punktuell das Botulinumtoxin flach unter die Haut gespritzt.

Der volle Behandlungseffekt tritt nach 3–7 Tagen ein. Für 6 bis 12 Monate ist starkes Schwitzen kein Problem mehr. Man nimmt an, dass sich nach wiederholten Injektionen mit Botulinumtoxin (Botox®) die Schweißdrüsen verkleinern und sich die Intervalle zwischen den einzelnen Injektionen vergrößern.