
| "Die Art und Zusammensetzung aller Körpersäfte entscheidet ganz wesentlich über das Befinden und die Gesundheit des Menschen" - wusste schon Hippokrates. "Der Körper muss von den schlechten Säften befreit werden" - lesen wir bei Hildegard von Bingen. |
Das Wissen um die Brisanz der qualitativen Veränderung der Körpersäfte ist so alt wie die Medizin selbst.
Gerade in der heutigen Zeit, welche durch Reizüberflutung, Stress, Hektik, aber auch Existenzängste und berufliche Überforderung bestimmt ist, werden die Selbstheilungskräfte und die Regenerationsfähigkeit des Körpers massiv belastet, ja sogar geschädigt! Rauchen, Alkohol, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und Schlafstörungen sind häufig die Auslöser zahlreicher Gesundheitsstörungen.
Diese Faktoren führen zu massiven Stoffwechselbelastungen und in der Folge zu einer Übersäuerung.
Übersäuerung durch falschen Lebensstil
Der Säure-Basen-Haushalt spielt in unseren ungefähr hundert Billionen Körperzellen die wichtigste Rolle. Die Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus.
Der Körper ist durch die Übersäuerung gezwungen, bei Stoffwechselvorgängen, die ein basisches Milieu benötigen, zu reagieren. Einen beträchtlichen Anteil der Säuren können die Nieren ausscheiden, ebenso kann sich die Haut der überschüssigen Säuren entledigen und auch das Lymphsystem arbeitet auf Hochtouren, um den Körper vor der gefährlichen Übersäuerung zu schützen. Doch unsere Organe haben keine unendliche Kapazität. Reichen die Möglichkeiten der Säurepufferung und Säureausscheidung nicht mehr aus, so ist der Körper gezwungen, die anfallenden Säuren zu neutralisieren, um die lebensgefährliche Verätzung der Organe zu verhindern.
Entmineralisierung des Körpers
Diese Neutralisierung der Säuren geschieht über den Verzehr von basenbildenden Mineralstoffen. Sind Mineralstoffe im Stoffwechsel nicht ausreichend vorhanden, da sie in der Nahrung fehlen, oder über eine unzureichende Darmtätigkeit nicht aufgenommen wurden, muss sich der Körper seiner eigenen Mineralstoffdepots bedienen. Diese werden gemäß ihrer Wichtigkeit für die Körperfunktion nacheinander geleert; es beginnt bei dem Haarboden und es geht weiter mit den Fingernägeln. Er holt sich das basisch wirkende Kalzium aus den Zähnen – wir leiden an Karies. Auch den Knochen wird das basische Kalzium entzogen – Osteoporose kann entstehen. Muskeln neigen zu Krämpfen und Migräne kann auftreten, wenn sich der Organismus das basische Magnesium aus den Muskeln holt. Dabei wird auch der Herzmuskel nicht verschont, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann.
Verschlackung
Sind die Säuren nun durch Mineralien neutralisiert, d.h. die Säure geht mit der durch das Mineral gebildeten Base eine Verbindung ein, entstehen saure Salze. Diese schwerlöslichen Salze lassen sich schlecht ausscheiden und werden deshalb in verschiedensten Gewebsschichten z. B. im Fett- und Bindegewebe und in den Organen deponiert - man spricht auch von Schlacken. Die Schlacken verursachen, dass das Zellgewebe an Elastizität und Membrandurchlässigkeit verliert; der feste Bestandteil einer Zelle wächst und ihre Funktionalität und Erneuerungsfähigkeit sinkt.
Folgeerkrankungen der Übersäuerung
Viele unserer Zivilisationskrankheiten wie Kopfschmerzen, Sodbrennen, Zahnfleischbluten, Haarausfall, Hautpilze, geblähte Därme, Gicht und verschiedene Allergien und Hauterkrankungen sind oft untrügerische Hinweise auf eine vorliegende Übersäuerung des Organismus.
Hautarzt Berlin: Entsäuerungskuren und Entschlackung
Hilfreich ist für den Anfang eine Entsäuerungskur. Eine Neutralisation durch Mineralstoffe und eine Ausscheidung der gelösten Schlacken stehen dabei im Mittelpunkt. Basische Bäder zur Säureausleitung, mineral- und vitalstoffreiche Nahrungsergänzungsmittel zur Säureneutralisierung und zum Wiederaufbau der Mineraldepots sind dabei ebenso effektiv wie das Trinken von mineralstoffreichem Tee zur Schlackenlösung. Eine Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts ist dabei das erklärte Ziel. Für eine dauerhafte Besserung muss aber der Lebensstil gesünder werden, denn so schnell kann sich unser Organismus gar nicht erholen, wie schon wieder eine neue Säureüberlastung erfolgt.
Sie haben Fragen zum Thema Übersäuerung? Frau Dr. Stojanow berät Sie gerne und entwickelt eine geeignete Therapie.