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Dr. med. Kathrina Stojanow
Dermatologische Praxis für Privat- und Selbstzahlermedizin
Am Friedrichshain 26, 10407 Berlin | Tel.: 030 42807928
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Augenregion (Augenfältchen, Augenringe, Tränenrille, Tränensäcke)

Die Region um die Augen ist durch ihre sehr dünne und direkt auf dem Augenmuskel aufliegende Haut eine empfindliche Region. Zeichen einer beginnenden Hautalterung zeigen sich hier meist zuerst.

Krähenfüße (periorbitale Falten) sind strahlenförmige Fältchen um die äußeren Augenwinkel und die Schläfen. Krähenfüße entstehen durch häufiges Zukneifen der Augen. Der Augenringmuskel (M. orbicularis oculi) wird dabei kontrahiert. Dies geschieht typischerweise bei Blendung durch Sonnenlicht, einem schlechten Sehen sowie Lachen und Weinen. Neben den mimischen Knickbewegungen ist die Minderung der Hautqualität, insbesondere im Schläfenbereich, eine UV-Belastung, die Minderung des Unterhautgewebes und eine Reduzierung des Hyaluronsäuregehaltes der Haut als Ursache für Krähenfüße zu nennen.

Krähenfüße werden oft auch als Lachfalten der Augen bezeichnet. Während des Lachens sehen diese Augenfalten sympathisch aus, bei einem nicht lachenden Gesicht lassen sie das Gesicht aber alt erscheinen.

Augenringe sind Ausdruck eines eher komplexeren Geschehens (Hyperpigmentierung, durchschimmernde Blutgefäße) oder Grunderkrankungen (z.B. Allergien, Vitaminmangel). Die Ausbildung von Augenringen ist häufig genetisch vorbestimmt.

Augenrille (Tränenfurche, tear trough) ist die natürliche Begrenzung des Unterlides und liegt anatomisch am knöchernen Rand der Augenhöhle. Mit zunehmendem Alter wird die Haut in dieser Region immer dünner, das Unterhautfettgewebe bildet sich zurück und das Volumen im Mittelgesicht verringert sich und sackt ab. Als Folge zeichnet die Tränenfurch sich deutlicher ab. Der Abstand zwischen Unterlidkante und Wangenansatz verlängert sich. Der Gesichtsausdruck erscheint müde und traurig.

Tränensacke bilden sich heraus, wenn durch einen erschlafften Unterlidmuskel der Augenfettkörper hervortritt.